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White Unicorn - Verein zur Entwicklung eines autistenfreundlichen Umfeldes e.V.
 
Zwecke des Vereins
 
Das oberste Ziel ist es ein autistenfreundliches Umfeld zu entwickeln. Das bedeutet Autisten werden als Teil gesunder menschlicher Vielfalt anerkannt. Das nennt man "Neurodiversität". Autisten sind zwar sehr verschieden zu Nicht-Autisten, deshalb aber nicht weniger gesund oder wert. Das Umfeld in dem ein autistisches Kind heran wächst muss somit eine Entwicklung als Persönlichkeit mit einer eigenen Identität gewährleisten. Das muss geschehen, auch wenn Autisten vollkommen anders in der Entwicklung sind, wie Nicht-Autisten. Autisten als "Gestörte" oder Ähnliches zu bezeichnen mögen Autisten nicht gern. Das fühlt sich für sie schrecklich an. Groß angelegte Umfragen haben das bestätigt. Deshalb ist es auch eine Aufgabe des Vereins dieser Diskriminierung entgegen zu wirken.
 
1. Forschung und Wissenschaft
 
Der Verein hört hierfür den autistischen Kindern sehr gut zu. Auch wenn sie nicht sprechen und nur mit Lauten und Gesten etwas mitteilen. Und die Erwachsenen Autisten werden dazu befragt, was die Kinder sagen. Manchmal versteht man die Kinder nicht sofort. Erwachsene Autisten können aber die Umgebung in der die Kinder leben bewusst reflektieren. Kindern ist das erst mit Eintreten der Pubertät langsam möglich. Zusammen mit erwachsenen Autisten wird so heraus gefunden was es bedeutet was die Kinder sagen. So kann heraus gefunden werden, was wichtig ist.
 
Auf diesem Weg kann die Umgebung verändert werden, so dass sich autistische Kinder wohl fühlen. Das sieht der White Unicorn als Grundlage für einen respektvollen Umgang mit Autisten. Alles was die heranwachsenden und erwachsenen Autisten an Barrieren heraus finden wird dann in der Umgebung verändert. Hierfür wird im Sinne der Forschung gemeinsam mit Wissenschaftlern nach Antworten gesucht.
 
2. Träger der Kinder und Jugendhilfe
 
Barrieren können überall auftreten. Zu Hause, in der Kita oder auch in einer Schule. Wenn zum Beispiel eine Schule zu laut ist durch die Architektur. Dann werden Wege gesucht, wie man den Lärm zumindest umgehen kann. So bekommt ein autistisches Kind zum Beispiel ein Telepräsenzsystem ins Klassenzimmer. Dadurch kann es von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Im Moment ist aber selbst das an Schule noch nicht so leicht möglich. Die Lehrer wissen noch nicht, wie man mit dieser Technik umgeht. Sie wissen auch noch nicht wie man mit diesen Barrieren umgeht. Um an Schule selbst zum Beispiel Lärm zu reduzieren. Viele Schulen sehen sich im Moment sehr überfordert mit dieser Aufgabe. 
 
Das zieht sich durch das ganze Leben von Autisten. Auch in Berufs- und Hochschulen ist noch nicht überall die Möglichkeit zum Beispiel eines Fernlehrgangs gegeben. Und so gibt es sehr viel zu tun in der Kinder- und Jugendhilfe. So lange bis alle wissen wie das gehen kann und soll mit der Teilhabe für Autisten.
 
3. Wohlfahrtspflege
 
Die erwachsenen Autisten des White Unicorn e.V. sehen es als ihre Aufgabe autistischen Heranwachsenden Teilhabe zu ermöglichen. Und es ist wichtig sie vor Disrkriminierung zu schützen. Es ist wichtig, dass ihre Grundbedürfnisse geachtet werden. Und es muss ihnen Respekt gegenüber gezeigt werden. Das Referat Peer-Support kümmert sich ganz intensiv darum. Dort sind Autisten die selbst für sich und andere geeignete Wege gefunden haben. Sie haben viel Erfahrung mit Enthinderung. Es werden Wege gesucht wie das für die Kinder umgesetzt werden kann. Autistische Kinder sind zur Zeit sehr vielen Gefahren ausgesetzt. Das möchte niemand und das soll so nicht bleiben.
 
Im Moment weiß noch niemand der Regierung so recht, wie das finanziert werden soll. Deshalb arbeiten sehr viele Menschen im White Unicorn e.V. ohne Bezahlung. Sie arbeiten im Ehrenamt nennt man das. Und um die Technik und anderes zu finanzieren werden zur Zeit noch viele Spenden gesammelt. In der Wohlfahrtspflege wie man das nennt ist es üblich, dass die Fachkräfte und Helfer unbezahlt arbeiten. In Deutschland gibt es sehr viele die das tun. Manchmal findet die Regierung dann auch Wege, wie sie die Projekte und die Arbeit finanzieren kann. Dann können auch in der Wohlfahrtspflege die Fachkräfte und Helfer bezahlt werden. 
 
4. Bildung und Erziehung
 
Der White Unicorn findet es sehr wichtig, dass Wissen für alle bereit steht. Das ganze gesammelte Wissen wird deshalb an alle die das interessiert weiter gegeben. Ganz besonders wichtig ist es, dass die Lehrer und Erzieher weiter gebildet werden. Auch den Eltern wird beigebracht was es mit den Barrieren auf sich hat. Und auch die Verwaltungen werden geschult. Im Vordergrund steht dabei wie die Erziehung durch Fachkräfte in Bildungseinrichtungen gelingen kann. Die Erziehung soll dabei nach dem Prinzp der Neurodiversität umgesetzt werden.
 
So wird es autistischen Kindern möglich als Teil gesunder menschlicher Vielfalt aufzuwachsen. Zu Hause und in der Kita. Ebenso wie in der Schule. Mit der Zeit wird es dann Vergangenheit sein autistische Kinder in Kinderheimen und Sonderschulen ohne reelle Bildungschancen unter zu bringen. Sie erfahren dann Teilhabe am Leben. So wie alle anderen Kinder auch, die keinen behindernden Umständen begegnen.
 
 

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